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Nachrichten | 14.11.2017 | 12:04

Sasa in-house, einstimmiges grünes Licht vom Rat

Ein Bus der Sasa Ein Bus der Sasa

Wie bereits von den Gemeinden Bozen und Meran vorgemacht, hat nun auch der Gemeinderat von Leifers einstimmig die Statutenänderungen von Sasa genehmigt. Diese sehen dein Eintritt der Provinz Bozen in den Verwaltungsrat des öffentlichen Transportwesens vor. Somit wurde der Eintritt der Provinz in den Aktienbestand anhand einer Kapitalerhöhung von 500.000 Euro zugelassen.

„Die genannte Abänderung von Sasa in eine Aktiengesellschaft in-house ermöglicht es 2018 den europäischen Wettbewerb zur Überlassung der Liniendienste zu umgehen. – erinnerte der Bürgermeister Christian Bianchi – Für uns ist es ein ausgezeichnetes Ergebnis, welches durch eine tadellose Kooperation mit den Gemeinden Bozen und Meran entstanden ist, um auch in Zukunft diese Dienstleistungen für unsere Gemeinschaften anbieten zu können.“

Wie der Präsident Stefano Pagani und die Direktorin Petra Piffer bei ihrer Rede in der Aula betonten: „heute hat Sasa 350 Angestellte und das Jahr 2016 wurde mit 720.000 Euro Gewinn abgeschlossen.“

Mit den 500.000 Euro der Provinz, wächst das Kapital von Sasa von 2,3 auf 2,8 Millionen Euro. „Der Kapitalanteil von Leifers geht von den aktuellen 13,34% runter auf 10,7%, jedoch bleibt die Vertretung innerhalb des Verwaltungsrates gleich. – erklärt Paolo Zenorini, Beauftragter des Verwaltungsrates für Leifers – Die neue Zusammensetzung wird wie in Vergangenheit aus sechs Mitgliedern bestehen: drei werden von der Gemeinde Bozen ernannt, welcher auch die Präsidentschaft zusteht, und jeweils ein Mitglied für die Gemeinden Meran und Leifers, sowie der Provinz.“