Institutionelle Informationen

Institutionelle Informationen | 20.03.2017 | 11:54

ÖFFENTLICHE VERANSTALTUNGEN - NEUHEITEN

Nach Inkrafttreten des Dekretes des Landeshauptmanns 27. Januar 2017, Nr. 1 "Durchführungsverordnung betreffend öffentliche Veranstaltungs- und Unterhaltungslokale und -orte" und insbesondere in Bezug auf Artikel. 101 "Sanitätsdienst und Risikoberechnung", teilt man mit, dass bei öffentliche Veranstaltungen mit über 500 gleichzeitig anwesenden Personen, zusätzlich zum Ansuchen um Erlaubnis für öffentliche Veranstaltungen, auch die „Tabelle für die Risikoberechnung“ ausgefüllt werden muss.

Der Organisator eines Events oder einer Veranstaltung ist verpflichtet, den Sanitätsdienst für die aktiven Teilnehmer, einschließlich der Athleten bei Sportveranstaltungen, zu gewährleisten. Er muss außerdem einen angemessenen Rettungsdienst für das anwesende Publikum gewährleisten.

Unter Event oder Veranstaltung versteht man Sport-, Freizeit-, Spiel-, oder Sozialinitiativen, die in bzw. an öffentlichen Veranstaltungs- und Unterhaltungslokalen und -orten stattfinden und eine große Anzahl von Personen anziehen können.

Der Veranstalter muss eine Berechnung des Risikos des Events oder der Veranstaltung für das Publikum vornehmen, wobei er die Tabelle laut Anlage C ausfüllt welche zusätzlich zum Ansuchen um Erlaubnis für öffentliche Veranstaltungen zu übermitteln ist.

Die Risikostufen und die entsprechende Punktezahl sind wie folgt festgelegt:

  • Risikostufe sehr niedrig / niedrig = < 18 Punkte
  • Risikostufe mäßig / hoch = 18-36 Punkte
  • Risikostufe sehr hoch = 37-55 Punkte

Events oder Veranstaltungen mit einer Risikostufe sehr niedrig / niedrig (< 18 Punkte) müssen mindestens 15 Tage vor Beginn mitgeteilt werden, wobei die Tabelle laut Anlage C zu übermitteln ist.

Beträgt die Punktezahl 18 oder mehr, muss die Mitteilung mindestens 30 Tage vor Beginn des Events oder der Veranstaltung erfolgen, wobei zusätzlich zur Tabelle laut Anlage C ein Rettungsdienstplan zu übermitteln ist, aus dem die vom Veranstalter zur Verfügung gestellten Ressourcen und die Einsatzplanung für den Rettungsdienst hervorgehen.

Die Landesnotrufzentrale 118 überprüft den vom Veranstalter erstellten Rettungsdienstplan und erteilt eventuelle Auflagen für die Abhaltung des Events oder der Veranstaltung.

Für Events oder Veranstaltungen im Freien oder in geschlossenen Räumen mit bis zu 500 gleichzeitig anwesenden Personen ist die Risikoberechnung nicht erforderlich.

Hier können Sie die Formulare herunterladen:

http://www.gemeinde.leifers.bz.it/de/dienste/dienste-a-z.asp?&diensteaz_action=4&diensteaz_article_id=2410

  1. Ansuchen um Erlaubnis für öffentliche Veranstaltungen mit Risikoberechnung [PDF 89 KB]
  2. Anlage C - Tabelle für die Risikoberechnung [PDF 514 KB]