Gemeinschaftshaus Leifers: Ein neues, wohnortnahes Modell für soziale und medizinische Dienste

Die Struktur in der Unterbergstraße, die kurz vor der Fertigstellung steht, wird moderne und bürgernahe Dienste anbieten. Fachärzte werden direkt vor Ort tätig sein, wodurch Wartezeiten verkürzt und Fahrten ins Krankenhaus reduziert werden.

Veröffentlichungsdatum:

15.01.2026

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2 Minuten

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Beschreibung

Ein institutionelles Treffen mit dem Landesrat für Gesundheitsvorsorge und Gesundheit, Hubert Messner, bot die Gelegenheit, den Fortschritt des neuen Hauses der Gemeinschaft in der Unterbergstraße zu erörtern. Die Struktur steht kurz vor dem Abschluss und soll eine tragende Säule des neuen territorialen Modells der sozialsanitären Dienste bilden.

Die Aktivierung der neuen Dienste markiert einen wichtigen kulturellen und organisatorischen Wandel: Fachärzte werden künftig vor Ort tätig sein, sodass die Bürger:innen keine langen Wege mehr nach Bozen auf sich nehmen müssen. Dieser Ansatz macht die Versorgung zugänglicher, bürgernäher und gerechter, stärkt die wohnortnahe Gesundheitsversorgung und reduziert Wartezeiten sowie Unannehmlichkeiten für die Nutzer.

Vor dem Sommer ist der Umzug des gesamten alten Sprengels geplant, sowohl der sanitären als auch der sozialen Komponente. Dieser strategische Schritt ermöglicht es, alle unverzichtbaren Dienste für Familien, Senioren, Jugendliche und schutzbedürftige Personen an einem einzigen modernen, effizienten und leicht erreichbaren Ort zu konzentrieren.

Zusätzlich zu den bereits aktiven Diensten wird das Haus der Gemeinschaft zwei neue, für die öffentliche Gesundheit sehr relevante Dienste beherbergen: einen Diabetikerdienst und einen pneumologischen Dienst, die auf die Betreuung der am weitesten verbreiteten chronischen Krankheiten spezialisiert sind.

Wie Bürgermeister Giovanni Seppi und Vizebürgermeisterin Debora Pasquazzo erklären, „ist es unser Anliegen, klare, transparente und zeitnahe Informationen darüber sicherzustellen, welche Leistungen das Haus der Gemeinschaft erbringen wird und inwiefern es den Zugang zu den lokalen Diensten verbessert.”

Die Bürger:innen werden zudem laufend über die Entwicklung der Struktur und die Zeitpläne für die Aktivierung der Dienste informiert, wobei die schrittweise Einführung weiterer Leistungen fortlaufend bewertet wird.

Das Ziel ist klar: Die Notwendigkeit von Krankenhausbesuchen, insbesondere bei kleineren Notfällen (blaue und grüne Kodizes), soll verringert und ein Gesundheitssystem aufgebaut werden, das effektiver auf die Bedürfnisse der Menschen direkt vor Ort reagiert.

Wie der Bürgermeister und die Vizebürgermeisterin hervorheben, war das Treffen äußerst positiv und markiert einen bedeutenden Fortschritt hin zu einem moderneren sowie bürgernäheren Dienstleistungsnetz, das fähig ist, den gegenwärtigen Herausforderungen im Bereich der öffentlichen Gesundheit auf innovative Weise zu begegnen. 


Giovanni Seppi - Debora Pasquazzo - Hubert Messner

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Zuletzt aktualisiert: 19.02.2026, 15:45 Uhr

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