Eine außergewöhnliche Reinigungsaktion, um der Wertstoffinsel in der Nähe der Post von St. Jakob wieder einen gepflegten Zustand zu verleihen, aber auch ein herzlicher Appell an das bürgerliche Bewusstsein der gesamten Gemeinde.
Besonderes Augenmerk wurde auf die Standorte der Glas-Sammelbehälter gelegt. Genau rund um diese Container werden am häufigsten Fälle von Unhöflichkeit und Vernachlässigung verzeichnet.
Die Ursache für die Verschmutzung ist nämlich eine weit verbreitete schlechte Angewohnheit: die Nachlässigkeit derer, die noch halbvolle Flaschen und Behälter in die Glasglocke werfen. Die verbliebenen Flüssigkeiten laufen zwangsläufig aus und hinterlassen hartnäckige Flecken auf der Standfläche sowie auf dem darunterliegenden Boden.
Wie Stadtrat Antonio Cantoro betont: “Wir ergreifen zwar Maßnahmen zur Säuberung der dringlichsten Gebiete, doch regelmäßige und außerordentliche Reinigungsmaßnahmen allein reichen nicht aus, solange wir die Abfallentsorgung nicht grundlegend ändern.“ Das Problem besteht an mehreren Orten im Gemeindegebiet, dabei würden schon wenige einfache Vorsichtsmaßnahmen seitens der Bürgerinnen und Bürger genügen, um die Situation zu verbessern.
Um die Glascontainer sauberer zu halten, gibt es eine goldene Regel, erklärt der Stadtrat: „Flaschen und Glasbehälter vor dem Einwerfen vollständig entleeren. Das Vermeiden jeglicher Flüssigkeitsrückstände verhindert das Auslaufen, unangenehme Gerüche und die Verschmutzung der Standflächen. So wird sichergestellt, dass die Reinigungsarbeiten langfristig wirken – zum Wohle der gesamten Gemeinschaft.“