„Senioren gestalten Städte“: Leifers tritt dem Projekt des Südtiroler Städtenetzes bei

Leifers beteiligt sich an „Senioren gestalten Städte“: Ein Projekt zur Einbindung der älteren Generation in die Verbesserung städtischer Räume und Dienstleistungen in Zusammenarbeit mit Eurac Research.

Veröffentlichungsdatum:

05.03.2026

Lesedauer

2 Minuten

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Beschreibung

Die Gemeinde Leifers tritt dem Projekt „Senioren gestalten Städte“ bei, das vom Südtiroler Städtenetz initiiert und von Eurac Research wissenschaftlich begleitet wird. Ziel der Initiative ist es, Senioren aktiv in Entscheidungen der Gemeinde einzubinden, um konkrete und innerhalb festgelegter Fristen realisierbare Vorschläge zu erarbeiten.

Für Leifers stellt dies die Fortsetzung eines Weges dar, der bereits im vergangenen Jahr mit einem ähnlichen Projekt für Jugendliche eingeschlagen wurde. Durch die Initiative wurde ein kaum genutzter Gehweg in einen attraktiven und klar erkennbaren Bereich umgestaltet. Durch grafische Elemente wurde die Wahrnehmung des Bereichs gestärkt und dessen korrekte Nutzung gefördert. Grafische Elemente wurden hinzugefügt, um die Umgebung besser wahrnehmbar zu machen und die richtige Nutzung zu fördern.

Der neue Zyklus begann am 2. März 2026 mit einem ersten Workshop in Bozen, an dem die acht Mitgliedsstädte des Südtiroler Städtenetzes teilnahmen. Für Leifers waren auch Mitglieder des künftigen Seniorenbeirats anwesend.

Im Rahmen des Treffens kamen sehr konkrete Themen zur Sprache – von der Pflege der öffentlichen Bereiche bis zur Schaffung von Treffpunkten im Freien.

Alberto Magnanini, künftiges Mitglied des Seniorenbeirats und Vertreter der Rentnergewerkschaft UILP, betonte: „Es ist wichtig, dass die Ideen nicht nur auf Papier stehen, sondern innerhalb bestimmter Zeiträume in sichtbare und umsetzbare Maßnahmen umgesetzt werden.“ Er unterstrich zudem, wie sehr städtische Vernachlässigung und die Qualität des Wohnumfeldes den Alltag älterer Menschen beeinflussen.

Der Wert des Austauschs zwischen den verschiedenen Realitäten wurde auch von Monika Vaia, Vorstandsmitglied des Seniorenzentrums Leifers, hervorgehoben. Sie verfolgte die Präsentationen der verschiedenen Erfahrungen mit großem Interesse und zeigte sich erfreut darüber, zu einer Initiative beitragen zu können, die darauf abzielt, „nachhaltigere, barrierefreie und zukunftsorientierte Räume zu schaffen – auch durch kleine Verbesserungsmaßnahmen “, in denen sich Senioren wohlfühlen können.

Das Projekt sieht nun weitere Treffen vor, bei denen die Vorschläge vertieft werden. Ziel ist es, eine oder mehrere Maßnahmen – möglicherweise auch gemeindeübergreifend – zu identifizieren, die bis Ende nächsten Jahres gemäß einem präzisen Zeitplan umgesetzt werden sollen.

Für die Gemeindeverwaltung stellt dies eine bedeutende Chance für Wachstum und Austausch dar. Die Vizebürgermeisterin und zuständige Stadträtin Debora Pasquazzo hob hervor, dass „der Beitritt zum Projekt für Leifers eine Gelegenheit ist, sich in ein Dialognetzwerk zwischen den Städten zu integrieren“ und damit die Basis für die direkte Einbindung der Bürgerinnen und Bürgern in den künftigen Seniorenbeirat schafft.

Bürgermeister Giovanni Seppi, Präsident des Südtiroler Städtenetzes, bekräftigte abschließend, dass er die Initiative mit Überzeugung unterstützt habe. Er ist gewiss, dass „der Beitrag der Senioren grundlegend ist, um inklusive und nachhaltige Städte zu bauen, die in der Lage sind, die Erfahrung aller Generationen aufzuwerten“.

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Zuletzt aktualisiert: 05.03.2026, 16:11 Uhr

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